Donnerstag, 15.01.2026

Land zahlt eine Million Euro für die Sanierung des Freibads Maaraue in Wiesbaden

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Das Land Hessen unterstützt die Stadt Wiesbaden mit einer Million Euro für die Sanierung des Freibads Maaraue. Der Förderbescheid wurde am 18. Dezember von Staatssekretärin Dr. Sonja Optendrenk an Oberbürgermeister Gert Uwe Mende übergeben. Nach 57 Jahren sind insbesondere die Beckenumgangsflächen in den Springer, Schwimmer und Nichtschwimmerbecken stark verschlissen und sollen neu gestaltet werden. Die Zuwendung stammt aus dem Schwimmbad Investitions und Modernisierungsprogramm SWIMplus.

Sanierungsbedarf und geplante Maßnahmen

Die Stadt begründet den Aufwand mit dem altersbedingten Zustand der umlaufenden Flächen und den damit verbundenen Sicherheits und Nutzungsproblemen. Betroffen sind die Bereiche der Springerbecken, des Schwimmerbeckens und des Nichtschwimmerbeckens. Konkrete Detailpläne oder ein Zeitplan für die Baumaßnahmen wurden bei der Übergabe des Förderbescheids nicht genannt.

Bei der Übergabe wies Staatssekretärin Dr. Sonja Optendrenk auf die gesellschaftliche Funktion von Bädern hin. Sie sagte, „Schwimmbäder sind ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Infrastruktur“. Sie hob die Bedeutung für Schwimmausbildung, Vereinsleben, Gesundheitsförderung und sozialen Zusammenhalt hervor und bezeichnete die Förderung als Folge dieser Priorität.

Politischer Rahmen und Zielrichtung des Programms

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Programms SWIMplus, das die Landesregierung als Erweiterung des bisherigen SWIM Programms aufgelegt hat. Nach Angaben der Landesregierung wurde SWIMplus als Teil des Sofort Programms 11+1 für Hessen ausgebaut. Neben klassischen Sanierungen unterstützt das Programm Maßnahmen, die die Attraktivität von Bädern für Familien, Kinder und ältere Menschen erhöhen sollen.

Oberbürgermeister Gert Uwe Mende bezeichnete die Landeszuwendung als ein wichtiges Signal für den Erhalt kommunaler Infrastruktur. Er betonte, dass Schwimmbäder nicht nur Orte der Erholung und des Sports seien, sondern auch entscheidend dafür, dass möglichst viele Menschen schwimmen lernen könnten. Die Unterstützung durch SWIMplus helfe, das Bad zukunftsfähig weiterzuentwickeln und den Zugang zum Schwimmen zu sichern, so Mende.

Bei der Übergabe des Bescheids waren unter anderem Vertreter der städtischen Bäderbetriebe anwesend. Auf einem Foto zur Veranstaltung sind von links Eric Alberti, stellvertretender Betriebsleiter mattiaqua, Staatssekretärin Dr. Sonja Optendrenk und Oberbürgermeister Gert Uwe Mende zu sehen.

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