Sonntag, 01.03.2026

Sternsinger überbringen Segen im Rathaus und machen auf Kinderarbeit aufmerksam

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Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hat am Dienstag, dem 6. Januar, rund 30 Kinder und Jugendliche aus den katholischen Gemeinden St. Bonifatius, St. Birgid sowie St. Peter und Paul im Rathaus empfangen. Die Gruppe brachte ihren traditionellen Segensspruch an der Rathauspforte an.

Empfang im Rathaus

Die Sternsinger trugen den Segen in der Form ‚C+M+B, Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus‘ an. Mende dankte den Kindern und Jugendlichen für ihre Segenswünsche und hob zugleich deren Engagement für Kinderrechte hervor. Er betonte, dass die Rechte von Kindern sowohl weltweit als auch lokal besser geschützt werden müssten, etwa durch Schutz vor Krieg, gewaltfreie Erziehung, Bildung und Fürsorge. Kinderarbeit dürfe es nicht geben, viele Kinder könnten jedoch nicht zur Schule gehen oder nicht spielen. Es sei wichtig, dass die Sternsinger dieses Thema öffentlich machen.

Thema der Aktion und historischer Hintergrund

Die Aktion Dreikönigssingen 2026 steht unter dem Motto ‚Schule statt Fabrik, Sternsingen gegen Kinderarbeit‘. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit. Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich in zahlreichen Ländern dafür ein, Kinder aus Arbeit zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Zu den Maßnahmen gehören die Organisation von Förderkursen, Wiedereinschulungsangebote und Projekte zur Verhinderung von Schulabbrüchen.

Das Sternsingen geht auf einen Brauch zurück, der bis ins Mittelalter reicht. Als Könige verkleidete Jungen und Mädchen zogen früher durch die Straßen und erinnerten an den Weg zur Krippe. Das Kindermissionswerk nahm die Tradition 1959 mit der Aktion Dreikönigssingen wieder auf. Heute gilt das Sternsingen als die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Vor dem Rathaus entstand ein Foto mit Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und den Sternsingern.

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