Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat mit ihrem Vergleich zwischen dem rechtspopulistischen Medium Nius und der linken Zeitung taz eine Debatte ausgelöst, die für Irritationen sorgt. Klöckner verteidigte ihre kontroverse Rede, die sie auf einem Sommerfest hielt und die kritisch betrachtet wurde.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Vizekanzler Lars Klingbeil äußerte deutliche Irritation über Klöckners Äußerungen. Infolgedessen plant Klingbeil ein Gespräch mit Klöckner, um offene Fragen zu klären.
Unterstützung erhält Klöckner hingegen vom CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. Linnemann verteidigt nicht nur Klöckner, sondern betont auch die Vielfalt der Medienlandschaft und die Bedeutung einer pluralen Berichterstattung. Er lobte ausdrücklich Klöckners Besuch bei Unternehmen im Kontext dieser Debatte.