Freitag, 29.08.2025

Debatte um Altersbegrenzung für Social Media entfacht Kontroversen

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Der Vorschlag des CDU-Politikers Hendrik Streeck, strikte Altersvorgaben für soziale Medien einzuführen, hat eine lebhafte Debatte ausgelöst. Verschiedene Verbände, darunter der Kinderschutzbund, stehen diesem Vorstoß kritisch gegenüber und lehnen pauschale Regelungen ab. Sie plädieren stattdessen für eine stärkere Medienbildung und altersgerechte Angebote für Jugendliche.

Die Diskussion dreht sich insbesondere um die Auswirkungen von nicht altersgerechten Inhalten auf das Suchtverhalten und den Drogenkonsum bei Kindern und Jugendlichen. In diesem Kontext prüft die Bundesbildungsministerin die Möglichkeit strengerer Regeln für Plattformen wie TikTok und Instagram.

Die Schlussfolgerungen aus der Debatte betonen den Widerspruch gegen strikte Altersvorgaben für soziale Medien. Stattdessen wird vehement die Forderung nach einer verstärkten Medienbildung und bereitgestellten altersgerechten Angeboten erhoben. Zentral ist auch die Betonung gesetzlicher Vorgaben und die Rolle der schulischen Medienbildung. Ebenso wird die Diskussion über die therapeutischen Aspekte von Altersreglementierung und den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt intensiv geführt.

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