Donnerstag, 29.01.2026

Wiesbaden informiert über Maßnahmen gegen Hitze, Starkregen und Trockenheit

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Die Stadt Wiesbaden lädt zu einer zweiten Informationsveranstaltung zum integrierten Klimaanpassungskonzept ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 4. Dezember, von 18:00 bis 20:30 Uhr im Kulturforum Wiesbaden, Schillerplatz 1 und 2, Eingang Friedrichstraße, statt. Ziel ist es, den aktuellen Stand des Konzepts vorzustellen und Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten.

Informationen zur Veranstaltung

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Christiane Hinninger präsentieren Fachleute des Umweltamts und das beauftragte Planungsbüro den Fortschritt der Arbeiten und den weiteren Fahrplan. Im Plenum können Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen stellen. Anschließend besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit den Fachleuten.

Um Anmeldung wird gebeten unter proklimawiesbadende. Die Stadt verweist darauf, dass es sich um die zweite Bürgerinformationsveranstaltung zum Erstellungsprozess handelt. Die erste Veranstaltung fand im Oktober 2024 statt.

Ziele und Inhalte des Klimaanpassungskonzepts

Das integrierte Klimaanpassungskonzept soll aufzeigen, wie Wiesbaden seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitzewellen, schweren Niederschlägen und Trockenperioden erhöhen kann. Unter der Federführung des Umweltamts erarbeiten Expertinnen und Experten gemeinsam mit städtischen Ämtern Ziele, Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.

Bürgermeisterin Christiane Hinninger hebt hervor, dass das Konzept Potenziale und wirksame Möglichkeiten aufzeigt, um die Stadt besser vorzubereiten und die Folgen des Klimawandels für die Bevölkerung sowie für Tier und Pflanzen zu mildern. Dabei soll gezielt auf Synergien in Planung und Umsetzung gesetzt werden.

Beteiligung und Förderung

Der Erarbeitungsprozess ist als breit angelegter Beteiligungsprozess konzipiert. Neben den öffentlichen Informationsabenden sollen Fachgespräche und Abstimmungen mit städtischen Ämtern erfolgen. Die Erstellung des Konzepts sowie der Informationsabend werden vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

Die Stadt wirbt für eine rege Beteiligung, um Maßnahmen praxisnah zu diskutieren und die Anpassungsstrategie an lokale Bedürfnisse anzupassen.

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