Donnerstag, 15.01.2026

Antike Statuen und Schiffswrack in Alexandria geborgen: Einblick in die wohlhabende Geschichte und ihr plötzliches Ende

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In Alexandria wurden antike Statuen und Artefakte aus dem Mittelmeer geborgen, die Einblicke in die Geschichte der Stadt geben und ihr plötzliches Ende erklären. Die jüngsten archäologischen Ausgrabungen in Alexandria markieren das erste Mal seit fast 25 Jahren, dass solch bedeutende Funde ans Tageslicht gebracht wurden. Unter den Entdeckungen befinden sich Artefakte aus verschiedenen Epochen, darunter eine imposante 2,17 Meter lange Granitstatue, die die Pracht vergangener Zeiten verdeutlicht.

Diese Funde werfen auch neues Licht auf die Geschichte der versunkenen Stadt Thonis-Heraklion. Einst ein bedeutendes Handelszentrum und religiöses Zentrum, wurde Thonis-Heraklion durch ein verheerendes Erdbeben zerstört und versank im Meer. Die aktuellen Entdeckungen stützen die Theorie, dass das Schicksal der Stadt durch Naturgewalten besiegelt wurde.

Die Bedeutung von Alexandria für Handel und Herrscher im alten Ägypten wird durch diese Funde weiter unterstrichen. Die Stadt diente als wichtiger Knotenpunkt sowohl für wirtschaftliche als auch religiöse Belange. Die Experten sind sich einig, dass die neuen Erkenntnisse wertvolle Informationen über die Geschichte und den Untergang dieser wohlhabenden Stadt liefern.

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