Städte und Gemeinden in Deutschland verzeichnen einen Anstieg ihrer Einnahmen durch die Grundsteuer im Jahr 2024, noch vor der kontroversen Reform. Die Gesamteinnahmen aus der Grundsteuer setzen ihren Aufwärtstrend fort, doch es bestehen Bedenken hinsichtlich der Aufkommensneutralität nach der Reform.
Bereits im Jahr 2024 konnten die Gemeinden höhere Einnahmen aus der Grundsteuer verbuchen, obwohl die Reform zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Kraft war. Interessanterweise sind die Einnahmen aus der Grundsteuer A rückläufig, während die Einnahmen aus der Grundsteuer B ansteigen.
Ein zentraler Faktor, der die tatsächliche Steuerlast beeinflusst, sind die Hebesätze, die von den Kommunen festgelegt werden. Diese haben direkten Einfluss auf die Höhe der Steuerzahlungen der Bürgerinnen und Bürger.
Allerdings wird die Aufkommensneutralität nach der geplanten Reform in Frage gestellt. Insbesondere die Diskussionen über Belastungsverschiebungen und potenzielle Steuererhöhungen stehen im Fokus. Es besteht die Möglichkeit, Einspruch gegen unfaire Hebesätze sowie gegen die Bewertung des Grundstücks beim Finanzamt einzulegen.
Insgesamt sind die Einnahmen aus der Grundsteuer eine wichtige Quelle für die Finanzierung der Gemeinden. Die Reform hat jedoch zu kontroversen Debatten geführt, in denen auch die Bürgerinnen und Bürger die Chance haben, gegen mögliche Ungleichheiten und überhöhte Steuerlasten vorzugehen.