Dienstag, 31.03.2026

Wiederaufnahme des Grundausbildungslehrgangs: 23 neue Mitglieder für die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden

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Nach einer Unterbrechung im vergangenen Jahr ist der Grundausbildungslehrgang der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden wieder aufgenommen worden. Rund 21 zusätzlich gewonnene Ausbilder und neue organisatorische Strukturen haben den Kurs möglich gemacht. Am Ende bestanden alle 23 Teilnehmenden die Ausbildung.

Warum der Lehrgang pausierte und wie er neu gestartet wurde

Der Lehrgang war im Vorjahr ausgesetzt worden, weil es an Ausbildern fehlte. Durch eine gezielte Offensive der Berufsfeuerwehr konnten in diesem Jahr etwa 21 neue Ausbilder gewonnen werden. Diese personelle Verstärkung war laut Angaben der Feuerwehr entscheidend für den Neustart und ermöglichte die Wiederaufnahme der Grundausbildung.

Moderne Materialien und organisatorische Änderungen

Parallel zur Personalaufstockung wurden interne Abläufe überarbeitet. Eine neue zentrale Plattform stellt den Kreisausbildern im Bereich Funk alle relevanten Unterlagen zur Verfügung und soll so den Zugriff auf Lehrmaterialien beschleunigen. Außerdem wurde kompaktes, praxisnahes Ausbildungsmaterial entwickelt, das die Lehrgänge effizienter und übersichtlicher machen soll.

Auf organisatorischer Ebene wurden die Strukturen auf der Feuerwache angepasst, damit sich neu gewonnene Ausbilder schneller einarbeiten können und der Dienstbetrieb der Berufsfeuerwehr weniger belastet wird. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Ausbildung und regulären Einsatzbetrieb besser zu koordinieren.

Ergebnis und Ausblick

Alle 23 Teilnehmenden haben den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen und verfügen nun über die erforderlichen Grundlagen für Einsätze. Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden bewertete die Entwicklung als positiv und unterstrich die Bedeutung der Maßnahme für die Förderung des Ehrenamts. Sie erwartet eine künftige Zusammenarbeit mit den neuen Einsatzkräften.

Für die Freiwillige Feuerwehr bedeutet der Abschluss eine personelle Stärkung der Einsatzkräfte vor Ort. Die Kombination aus neuer Ausbilderstruktur, digitalem Zugriff auf Unterrichtsmaterialien und angepasster Organisation soll künftig dafür sorgen, dass Grundausbildungslehrgänge regelmäßig stattfinden können.

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