Donnerstag, 15.01.2026

Wiesbaden warnt vor Betreten gefrorener Gewässer: Lebensgefahr besonders im Schiersteiner Hafen

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Die Landeshauptstadt Wiesbaden warnt davor, zugefrorene Teiche, Flüsse und andere Gewaesser im Stadtgebiet zu betreten. Trotz frostiger Temperaturen kann das Eis an vielen Stellen dünn und bruechig sein. Besonders betroffen ist nach Angaben der Stadt die Eisflaeche im Schiersteiner Hafen.

Gefahr für Leben und Gesundheit

Personen, die in eiskaltes Wasser stuerzen, verlieren rasch die Kraft und laufen Gefahr, innerhalb weniger Minuten zu unterkuehlen oder zu ertrinken. Auch auf weiteren zugefrorenen Fluessen, Baechen und Weihern besteht jederzeit Einbruchsgefahr. Eltern werden aufgefordert, Kinder ueber diese Gefahr aufzuklaeren und von Eisflaechen fernzuhalten.

Verhalten im Ernstfall und Hilfsmaßnahmen

Kommt es zu einem Unfall, ist ein schneller Notruf per Telefonnummer 112 entscheidend. Klare Angaben zum Aufenthaltsort und zur Zugangsmoeglichkeit ermoeglichen den Rettungskraeften eine zuegige Anfahrt. Helfende sollten stets auf die eigene Sicherheit achten, denn auch Retter koennen in bruechiges Eis einbrechen. Ein sicherer Abstand zur Einbruchstelle ist notwendig.

Wer von der Uferzone aus unterstuetzen will, sollte keine eigenen Rettungsversuche auf dem Eis starten. Hilfreich sind das Heranreichen eines Stocks, eines Bretts, eines Rettungsrings, eines Seils oder eines dicken Astes, um die verunglueckte Person zu sichern und an Land zu ziehen. Nach der Rettung muss die durchnässte Person vor weiterer Auskuehlung geschuetzt werden. Eine medizinische Untersuchung ist in allen Faellen erforderlich.

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