Die deutsche Migrationspolitik hat in den letzten zehn Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen, insbesondere im Hinblick auf die Asylpolitik, Abschiebungen und das Einbürgerungsrecht. Der Übergang von Merkels ‚Wir schaffen das‘ zu einem Fokus auf ‚Ordnung und Kontrolle‘ markiert einen deutlichen Wandel in der politischen Landschaft.
Eine der kontroversen Situationen war das Versprechen, 45.000 Afghaninnen und Afghanen aufzunehmen, das jedoch aufgrund von Problemen im Visa-Verfahren ins Stocken geriet. Gleichzeitig entfachten Diskussionen um Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien hitzige Debatten über die Humanität und Rechtmäßigkeit solcher Maßnahmen.
Im Bereich des Einbürgerungsrechts wurden Reformen durchgeführt, die Fristen verkürzten und die Anforderungen erhöhten. Die Aufnahme von mehr als einer Million Ukrainern brachte ebenfalls Herausforderungen mit sich, darunter Konflikte um Bürgergeld und Integration.
Die Kontrollen an den deutschen Grenzen sowie Streitigkeiten über Asylverfahren an den EU-Außengrenzen verdeutlichen die Spannungen im Zusammenhang mit der Migrationspolitik. Verschärfungen und Lockerungen wechselten sich ab, während Kontroversen und Diskussionen über Abschiebungen und das Einbürgerungsrecht die politische Debatte prägten.
Insgesamt spiegelt die Entwicklung der deutschen Asylpolitik seit Merkels ‚Wir schaffen das‘ eine komplexe Mischung aus Konflikten, Anpassungen und Herausforderungen wider, die sich auch in den umstrittenen EU-Maßnahmen zur Asylpolitik widerspiegeln.