Donnerstag, 15.01.2026

Bundesregierung plant Rekordverschuldung im Haushalt 2026: SPD-Finanzminister Klingbeil bringt Entwurf in den Bundestag

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Die Bundesregierung plant für das Haushaltsjahr 2026 eine Rekordverschuldung, wie aus dem Entwurf des Bundesfinanzministers hervorgeht. Dieser Entwurf sieht deutlich höhere Ausgaben und neue Schulden in Höhe von gut 90 Milliarden Euro vor, was eine Steigerung von 8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die geplanten Ausgaben belaufen sich auf über 520 Milliarden Euro, was einen Anstieg von 18 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Es wird betont, dass diese Investitionen in die Zukunft, Wirtschaft und Infrastruktur des Landes fließen sollen. Dennoch gibt es kontroverse Debatten über die geplanten Sozialausgaben und die Belastung der Wohlhabenden. Die Kreditfinanzierung macht fast ein Drittel der geplanten Ausgaben aus, was zu Diskussionen innerhalb der Koalition führt.

Die Unklarheit über die Einnahmen und Ausgaben ab dem Jahr 2027 trotz der größeren Verschuldungsspielräume bleibt ein zentrales Thema. Die geplanten Investitionen zielen darauf ab, die Wirtschaft anzukurbeln und das Land moderner zu gestalten. Allerdings gibt es Warnungen vor langfristigen Kosten und Zweifel an der Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Selbst nach der Einigung der Regierung bleibt die Haushaltsaufstellung ein umstrittenes Thema.

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